MINDESTBETEILIGUNG: 5.000 Euro (kein Agio)
Skontoregellung bis zu 3% (in Abhängigkeit von der Zeichnungssumme)
AUSSCHÜTTUNG: Es können durchschnittliche Auszahlungen in Höhe von 6-8% p.a. zzgl. Kapitalrückführung erwartet werden können. Es wird mit 170-190% (bei Thesaurierungsoption rund 230%) Gesamtmittelrückfluss über die Gesamtlaufzeit der Vermögensanlage geplant.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die geplante Fondslaufzeit beträgt 10 Jahre. Eine ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres, erstmals jedoch mit Wirkung zum 31.12.2020 möglich und eine Kündigung aus wichtigem Grund jederzeit.
FINANZIERUNG: Es besteht ein fortgeschrittene Entschuldungsgrad der Zielfonds (16 Schiffsgesellschaften werden nach Prognose der Fondsgeschäftsführung
zum Jahresende 2010 vollständig entschuldet sein). Der Fonds ist weitestgehend ein Eigenkapitalfonds.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Es ist vorgesehen, Beteiligungen an Schifffahrtsgesellschaften zu erwerben, die bereits zur Tonnagesteuer optiert haben, so dass kein Unterschiedsbetrag zu versteuern ist. Somit erziel der Anleger fast steuerfreie Ausschüttungen.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Über das Beteiligungsangebot MCE 07 Sternenflotte FLEX können sich Investoren ein wirtschaftlich transparentes
Portfolio von unterschiedlichen Schiffsbeteiligungen aufbauen, um diversifiziert vom Wachstumsmarkt der internationalen Seeschifffahrt zu profitieren. Der Fonds strebt eine sinnvoll strukturierte Zusammenstellung von Schiffsinvestitionen an, wodurch Investoren an der wirtschaftlichen Entwicklung einer Vielzahl von Schiffen verschiedener Baujahre und Größenklassen sowie unterschiedlicher Bauwerften, Charterer und Reeder partizipieren können. Dabei liegt der Investitionsschwerpunkt auf Containerschiffen in den Größenklassen von 4.000 bis 9.000 TEU mit einem Durchschnittsalter von rund sieben Jahren. Das Portfolio soll mit Bulk-Carriern und Tankern ergänzt werden. Im Gegensatz zu anderen Dachfonds im Markt handelt es sich beim MCE 07 Sternenflotte FLEX nicht um ein reines Blind-Pool-Konzept. Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung beinhaltete das Portfolio Anteile an 62 unterschiedlichen
Containerschiffen. Das Durchschnittsalter aller Schiffe des Initialportfolios beträgt 7,21 Jahre. Die Schiffe stehen bei einer Vielzahl renommierter Chartergesellschaften unter Vertrag. Darüber hinaus wurde besonderen Wert auf die Restlaufzeit der Charterverträge gelegt. Im Durchschnitt endet die Laufzeit der bestehenden Verträge im Oktober 2013.
BESCHÄFTIGUNG: Die einzelnen Zielfonds weisen unterschiedliche Beschäftigungskonzepte mit jeweils verschiedener Laufzeit auf.
FONDSMANAGEMENT: Die MCE Unternehmensgruppe ist ein leistungsorientierter Unternehmensverbund im Bereich der Schiffsinvestitionen. Die Gruppe hat sich insbesondere auf die Projektierung, Konzeption und Durchführung von Vermögensanlagen mit erfolgsabhängigen Vergütungen spezialisiert. Im Vordergrund steht dabei, potentiellen Investoren ausgewogen strukturierte Investitionsobjekte anzubieten. Die Unternehmensphilosophie ist maßgeblich von dem mittel- bis langfristigen Charakter der Vermögensanlagen geprägt. Die Erfahrung der handelnden Personen erstreckt sich auf den gesamten Prozess - von der Entwicklung einer Produktidee bis hin zur qualifizierten Betreuung der Investoren.
BESONDERES:
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.